Aus der Praxis

Nützliche & interessante Informationen aus der täglichen Praxis rund um die Chinesische Medizin, Diagnosen & Therapien, zu Stress & Burn-Out, MBSR & Achtsamkeit.

Was ist Gesundheit?

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Photo by Pixabay on Pexels.com

Laut WHO (World Health Organisation) bedeutet Gesundheit nicht nur die Abwesenheit von Krankheit, sondern auch das körperliche, geistige und seelische Wohlbefinden. Gesundheit ist für die meisten von uns selbstverständlich, und wenn wir krank sind, gehen wir halt zum Arzt – der wird es dann schon wieder richten. Damit geben wir die Verantwortung für unsere Gesundheit sozusagen ab und haben zum Teil sogar das Gefühl, gar nicht Einfluss darauf nehmen zu können.

Wir schieben die Verantwortung an das Gesundheitssystem ab. Schließlich bezahlen wir, also soll es uns auch heilen. In der westlichen Medizin wird das Hauptaugenmerk auf die Erkrankung gelegt, in der Chinesischen vor allem auf die Gesundheit.

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Individuelles Training & Coaching

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Natur-Meditation; Photo by Samuel Silitonga on Pexels.com

In der Pandemie sind Fitness- und Kampfsportangebote nur eingeschränkt wahrnehmbar, entsprechende Studios und Gyms kämpfen mit den Corona-Auflagen. Ähnliches gilt für Meditations- und Yogakurse – und so wird vielfach versucht, die jeweiligen Angebote über Online- bzw. Videokurse den Interessenten zugänglich zu machen.

Sehr praktisch orientierte Aktivitäten wie Krav Maga-Training lassen sich per Video leider nur unzulänglich transportieren. MBSR-Kurse wiederum leben zu einem Gutteil von der Präsenz der Lehrenden in einem Raum zusammen mit den Teilnehmern – online bleiben die „Vibrations“ häufig auf der Strecke. Zumindest empfinden das nicht wenige so.

Größere Fortschritte durch Einzelbetreuung

Ein Ausweg aus der Misere stellt Einzel- oder Kleingruppentraining dar. Krav Maga lässt sich hervorragend im Individualtraining vermitteln, gleiches gilt für die Inhalte des typischen MBSR-Achtwochenkurses in einem individuellen Stress-Coaching. In beiden Fällen werden die Teilnehmer mit der vollen, ausschließlichen Aufmerksamkeit des Lehrers auf ihre Belange belohnt. Damit können wesentliche größere Fortschritte als im Gruppenprozess, bei der die besagte Aufmerksamkeit des Lehrers auf alle gerichtet sein muss, erzielt werden – und die rechtfertigen durchaus die höheren Kosten des Einzelunterrichts.

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MBSR-Achtwochenkurs: Stressbewältigung durch Achtsamkeit in Pandemie-Zeiten

IMG_0437Stress im Alltag und Herausforderungen durch Notfälle, Krankheit, Verlust oder andere schmerzhafte Erfahrungen sind ein unvermeidbarer Teil des Lebens. Mittlerweile auch all die Schwierigkeiten in Beruf, Familie und Freizeit, die mit der Coronavirus-Pandemie einhergehen. Dagegen ist durchaus ein Kraut gewachsen: Man lernt im medizinwissenschaftlich evaluierten Mindfulness Based Stress Reduction-Achtwochenkurs, auf Stress nicht blindlings zu reagieren (Autopilot-Modus), sondern mit ihm umzugehen (responding instead reacting).

Die Schulung der Achtsamkeit ist ein einfaches, konkretes und äußerst wirksames Mittel, um Stress abzubauen und Gesundheit und Wohlbefinden zu fördern. Und sie ist ein wirksames Mittel, sich auf Stress-Situationen vorzubereiten, in Stress-Situationen ruhiger und fokussierter zu bleiben und damit handlungseffizienter zu sein, sowie Stress-Situationen nachzubereiten und zu bewältigen.

MBSR: Achtwochen-, Vierwochen- und Kompaktkurse

MBSR wird in einem Achtwochenkurs vermittelt, in dessen Verlauf sich die Teilnehmer einmal wöchentlich treffen, an einem Samstag zu einem sechsstündigen “Tag der Stille” zusammenkommen und an sechs Tagen der Woche 30-40 Minuten Zeit für Übungen aufbringen müssen. Um die AHA-Regeln befolgen, können am Kurs maximal sechs Personen teilnehmen.

Die MBSR-Achtwochenkurse, sowie am MBSR-Programm orientierte Vierwochen- und Kompaktkurse im Jahr 2021 finden sie auf der Seite Achtsamkeit (MBSR) (hier klicken…) übersichtlich gelistet. Dort ist auch die Anmeldung zu Infoabend und Kursen möglich. Für wen die Teilnahme an einem Gruppenkurs nicht in Frage kommt, besteht die Möglichkeit, die Inhalte des MBSR-Programms auch in einem Einzel-Coaching (hier klicken…) zu erlernen.

Weiteres dazu unter Achtsamkeit (MBSR), Mit Achtsamkeit gegen jede Art von Stress, Wieso ist MBSR wirksam? und Die Grundhaltungen der Achtsamkeitspraxis leben

Spezieller Stress bei Videokommunikation

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Photo by Anna Shvets on Pexels.com

In der Corona-Pandemie scheint sich ein zusätzliches neues Krankheitsbild entwickelt zu haben: Die „Zoom Fatigue“ bezieht sich laut einer Studie der Stanford University in den USA auf die spezifische Müdigkeit bei Video-Konferenzen, die die persönliche Anwesenheit im Firmenbüro oder Meetings ersetzt haben. Dabei soll es vier Faktoren geben, die eine Rolle spielen – aber auch entsprechende Gegenmittel.

Video-Kommunikation ist nicht wirklich neu, Apples „Facetime“ und Microsofts „Skype“ existieren schon seit Jahren – bildliche Echtzeit-Kommunikation in beide Richtungen war vor hundert Jahren noch Zukunftsmusik in Science Fiction-Romanen.

„Zoom Fatigue“ wird zum Schlagwort

Im Zuge der Corona-Pandemie sitzen aber nunmehr massenweise Menschen tagtäglich vor Bildschirmen. Zoom etwa, als bekannteste Plattform, hatte noch im Dezember 2019 zehn Millionen Nutzer, fünf Monate später waren es bereits 300 Millionen.

All diese Menschen starren die großen oder kleinen Porträtbilder ihrer Kommunikationspartner an. Und fühlen sich mehr und mehr erschöpft – der Begriff dafür lautet mittlerweile „Zoom Fatigue“. Das erscheint zunächst einmal seltsam: Können doch viele von der Vertrautheit und Geborgenheit der eigenen Wohnung aus arbeiten als kürze oder längere Distanzen mit Auto, Bus und Bahn oder Flugzeug bewältigen zu müssen.

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Harte Männer gehen nicht zur Therapie

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Photo by cottonbro on Pexels.com

Männer leiden unter Depressionen und Angststörungen, kämpfen mit Suizidgedanken – und doch suchen weit weniger einen Therapeuten auf als Frauen. Männer spielen schwierige Gefühls- und Gemütslagen lieber herunter und harren lange aus, bevor sie sich ihren seelischen Nöten widmen. Das hat nicht nur Folgen für sie selbst, sondern auch für ihre Nächsten. Egal, ob in Familie, Freundschaftskreis oder Firma.  

Dass harte Männer nicht weinen, wird schon kleinen Jungs eingetrichtert; eigene Probleme werden heruntergeschluckt und verschwiegen. Von Männern wird traditionell erwartet, dass sie sich Problemen stellen und sie lösen – emotionale Verletzlichkeit gilt als Schwäche und Schande.  

Unbeherrschbare Komplexität der modernen Welt

Männer lernen, im Laufe ihres Aufwachsens ihre emotionale Befindlichkeit zu unterdrücken; was so weit geht, noch nicht einmal einen bekümmerten Gesichtsausdruck zu zeigen. Mit der Folge, im späteren Leben als Erwachsener sich seiner Gefühle noch nicht einmal bewusst zu werden, geschweige denn, sie in Worte fassen zu können. Lieber sitzt man mit Kumpels zusammen und leert einen Kasten Bier.  

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Beratung & Betreuung per Mail & Messenger

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Felix Baumgartner? Das war doch der österreichische Extremsportler, der 2012 aus der Stratosphäre auf die Erde herabsprang, um als menschliche Rakete die Schallmauer zu durchbrechen… Der ehemalige Fallschirmjäger und Nahkampf-Ausbilder war als routinierter Basejumper von Bergen und Hochhäusern gesprungen. Er machte aber während der Vorbereitung zum Stratosphärensturz aus 39 Kilometern Höhe eine überraschende Erfahrung: In seinem ungefügen Spezialanzug fühlte “Fearless Felix” Panik aufkommen – er bekam buchstäblich keine Luft mehr.

Aber Baumgartner lernte, nervöse und ängstliche innere Zustände durch Atem- und Achtsamkeitsübungen in den Griff zu kriegen. Dererlei Meditations-Techniken haben ihre Wirksamkeit bei Extrem- und Spitzensportlern vielfach gezeigt. Sogar das US-amerikanische Militär verwendet sie zur Vor- und Nachbereitung von extremen Stress- und Angst-Situationen.

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