
Sportler und und ihre Betreuer versuchen mit sorgfältiger Planung, großem Aufwand und entsprechenden Trainingsumfängen zu Erfolg zu gelangen oder eine Spitzenposition zu halten. In einem komplexen Trainingsprozess, in dem es um die Ausschöpfung jedweder Ressource geht, spielt außer den bekannten und üblichen Komponenten wie Technik-, Taktik- und Konditionstraining mittlerweile das Mentaltraining eine immer bedeutendere Rolle.
Erfolgreiche Athleten – beispielsweise Ironman-Gewinner im bekannten Triathlon-Wettkampf auf Hawaii – unterscheiden sich häufig nicht in ihren physischen Trainings von den nachrangig Platzierten. Wohl aber in ihrer mentalen Einstellung. Wer gewinnt, so hat es der zigfache Ironman-Sieger Mark Allen betont, entscheidet sich im Kopf.
Im Einzel- wie im Mannschaftssport sollten die Athleten in der Lage sein, ihr Können im Wettkampf zu realisieren. Häufig jedoch gibt es „Trainings-Weltmeister“, die im Wettkampf eine deutlich schwächere Leistung zeigen – im Hochleistungs-, wie Leistungs- wie ambitioniertem Breitensport gleichermaßen. Erfolgsdruck bzw. Versagensangst, wenn es drauf ankommt, spielen dabei eine unschöne Rolle. Ein verkrampfter Athlet ist kein Gewinner.