Hypnose, IFS und Achtsamkeit: Wege zur Verhaltensänderung

Die moderne wissenschaftliche Hirnforschung hat nachgewiesen, dass es bei länger anhaltenden Gefühlszuständen zu einer Neuordnung der dafür zuständigen Nervenzellenverbindungen im Gehirn kommt. Kurz gefasst: Das Gehirn baut sich um.

Das heißt, das Gehirn reagiert zum Beispiel auf unsere Sorgen und Ängste, auf Glücksgefühle und Euphorie – also auf alle unsere Gefühle und Überzeugungen. Wenn wir also beginnen, anders zu denken, zu fühlen oder wahrzunehmen, und zu neuen Überzeugungen kommen, entsteht mit Hilfe unseres Gehirns eine andere, neue Wahrnehmung, so wie ein anderer Bauplan in unserem Körper.

Unser Leben kann sich also ändern – wenn wir es wollen. Aber wie bekommt man das hin?

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Therapeutische Hilfe für Männer: Ein Weg zur emotionalen Stärke

person in black pants and black shoes sitting on brown wooden chair

Männer leiden unter Depressionen und Angststörungen, kämpfen mit Suizidgedanken – und doch suchen weit weniger einen Therapeuten auf als Frauen. Männer spielen schwierige Gefühls- und Gemütslagen lieber herunter und harren lange aus, bevor sie sich ihren seelischen Nöten widmen. Das hat nicht nur Folgen für sie selbst, sondern auch für ihre Nächsten. Egal, ob in Familie, Freundschaftskreis oder Firma.  

Dass harte Männer nicht weinen, wird schon kleinen Jungs eingetrichtert; eigene Probleme werden heruntergeschluckt und verschwiegen. Von Männern wird traditionell erwartet, dass sie sich Problemen stellen und sie lösen – emotionale Verletzlichkeit gilt als Schwäche und Schande.  

Unbeherrschbare Komplexität der modernen Welt

Männer lernen, im Laufe ihres Aufwachsens ihre emotionale Befindlichkeit zu unterdrücken; was so weit geht, noch nicht einmal einen bekümmerten Gesichtsausdruck zu zeigen. Mit der Folge, im späteren Leben als Erwachsener sich seiner Gefühle noch nicht einmal bewusst zu werden, geschweige denn, sie in Worte fassen zu können. Lieber sitzt man mit Kumpels zusammen und leert einen Kasten Bier.  

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