Mehr muss man eigentlich nicht sagen: In diesem zehnminütigen Video erklärt Andi Puddycombe, ein früherer Mönch, Achtsamkeit und Meditation mit Hilfe von drei Jonglierbällen (in englischer Sprache):
MBSR
Überforderungssyndrom und Erschöpfungsdepression: Hypnose hilft

Es gibt keine Krankheit, die nicht auch eine psychische Komponente aufweist. Ohnehin gehen wir ja in der chinesischen Medizin davon aus, dass Körper, Seele und Geist eine untrennbare Einheit sind und diese Aufteilung eine künstliche ist.
In den vergangenen Jahren ist der Begriff “Burn-out” modern geworden, der vor allem verschiedene Begriffe und Zustände bündelt: Nervenschwäche (Neurasthenie), Überforderungssyndrom, Erschöpfungsdepression u.a… Dagegen hilft außer Atem- und Achtsamkeitsübungen auch Hypnose bzw. Hypnotherapie, die man durchaus als eine Form mentalen Coachings verstehen kann.
Weg aus dem Burnout: Therapien und Selbsthilfe

Egal ob Otto Normalverbraucher, Top-Manager oder Spitzensportler: Das Burn-out-Syndrom kann jeden treffen. Publik wird es besonders dann, wenn es Prominente trifft: Skisprung-Star Sven Hannawald etwa, oder die einst jüngste Professorin Deutschlands, Miriam Meckel, die frühere Lebensgefährtin von Anne Will. Sie hat beispielsweise ihre Leidensgeschichte in dem Buch. „Brief an mein Leben“ verarbeitet.
Burn-out ist aber keine Prominentenkrankheit, sondern ein Massenphänomen. Die Schätzungen über den Umfang gehen auseinander – manche sehen jeden vierten Berufstätigen in Deutschland betroffen. Von jedem Neuntem sprechen die Betriebskrankenkassen. Verbunden damit ist das Absinken der eigenen Leistungskurve durch Stress oder Arbeitssucht. Vor allem Personen mit anspruchsvollen Berufen sind davon betroffen.
Jeder ist einmal erschöpft von der Arbeit – aber es darf kein Dauerzustand sein.Menschen, die Burn-out gefährdet sind, sind oft hochengagiert und -motiviert. Der Prozess geht schleichend voran, die Betroffenen nehmen ihn nicht wahr oder nicht ernst genug. Und das Umfeld kann die Anzeichen häufig nicht richtig deuten: „Jetzt stell dich doch nicht so an, da muss man sich halt mal am Riemen reißen, früher warst du aber nicht so eine Spaßbremse…“
Hypnose, IFS und Achtsamkeit: Wege zur Verhaltensänderung

Die moderne wissenschaftliche Hirnforschung hat nachgewiesen, dass es bei länger anhaltenden Gefühlszuständen zu einer Neuordnung der dafür zuständigen Nervenzellenverbindungen im Gehirn kommt. Kurz gefasst: Das Gehirn baut sich um.
Das heißt, das Gehirn reagiert zum Beispiel auf unsere Sorgen und Ängste, auf Glücksgefühle und Euphorie – also auf alle unsere Gefühle und Überzeugungen. Wenn wir also beginnen, anders zu denken, zu fühlen oder wahrzunehmen, und zu neuen Überzeugungen kommen, entsteht mit Hilfe unseres Gehirns eine andere, neue Wahrnehmung, so wie ein anderer Bauplan in unserem Körper.
Unser Leben kann sich also ändern – wenn wir es wollen. Aber wie bekommt man das hin?
Digitale Achtsamkeitstrainings: Hilfe durch virtuelle Kommunikation

Felix Baumgartner? Das war doch der österreichische Extremsportler, der 2012 aus der Stratosphäre auf die Erde herabsprang, um als menschliche Rakete die Schallmauer zu durchbrechen… Der ehemalige Fallschirmjäger und Nahkampf-Ausbilder war als routinierter Basejumper von Bergen und Hochhäusern gesprungen. Er machte aber während der Vorbereitung zum Stratosphärensturz aus 39 Kilometern Höhe eine überraschende Erfahrung: In seinem ungefügen Spezialanzug fühlte “Fearless Felix” Panik aufkommen – er bekam buchstäblich keine Luft mehr.
Aber Baumgartner lernte, nervöse und ängstliche innere Zustände durch Atem- und Achtsamkeitsübungen in den Griff zu kriegen. Dererlei Meditations-Techniken haben ihre Wirksamkeit bei Extrem- und Spitzensportlern vielfach gezeigt. Sogar das US-amerikanische Militär verwendet sie zur Vor- und Nachbereitung von extremen Stress- und Angst-Situationen.
Therapeutische Hilfe für Männer: Ein Weg zur emotionalen Stärke

Männer leiden unter Depressionen und Angststörungen, kämpfen mit Suizidgedanken – und doch suchen weit weniger einen Therapeuten auf als Frauen. Männer spielen schwierige Gefühls- und Gemütslagen lieber herunter und harren lange aus, bevor sie sich ihren seelischen Nöten widmen. Das hat nicht nur Folgen für sie selbst, sondern auch für ihre Nächsten. Egal, ob in Familie, Freundschaftskreis oder Firma.
Dass harte Männer nicht weinen, wird schon kleinen Jungs eingetrichtert; eigene Probleme werden heruntergeschluckt und verschwiegen. Von Männern wird traditionell erwartet, dass sie sich Problemen stellen und sie lösen – emotionale Verletzlichkeit gilt als Schwäche und Schande.
Unbeherrschbare Komplexität der modernen Welt
Männer lernen, im Laufe ihres Aufwachsens ihre emotionale Befindlichkeit zu unterdrücken; was so weit geht, noch nicht einmal einen bekümmerten Gesichtsausdruck zu zeigen. Mit der Folge, im späteren Leben als Erwachsener sich seiner Gefühle noch nicht einmal bewusst zu werden, geschweige denn, sie in Worte fassen zu können. Lieber sitzt man mit Kumpels zusammen und leert einen Kasten Bier.