Digitale Achtsamkeitstrainings: Hilfe durch virtuelle Kommunikation

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Felix Baumgartner? Das war doch der österreichische Extremsportler, der 2012 aus der Stratosphäre auf die Erde herabsprang, um als menschliche Rakete die Schallmauer zu durchbrechen… Der ehemalige Fallschirmjäger und Nahkampf-Ausbilder war als routinierter Basejumper von Bergen und Hochhäusern gesprungen. Er machte aber während der Vorbereitung zum Stratosphärensturz aus 39 Kilometern Höhe eine überraschende Erfahrung: In seinem ungefügen Spezialanzug fühlte “Fearless Felix” Panik aufkommen – er bekam buchstäblich keine Luft mehr.

Aber Baumgartner lernte, nervöse und ängstliche innere Zustände durch Atem- und Achtsamkeitsübungen in den Griff zu kriegen. Dererlei Meditations-Techniken haben ihre Wirksamkeit bei Extrem- und Spitzensportlern vielfach gezeigt. Sogar das US-amerikanische Militär verwendet sie zur Vor- und Nachbereitung von extremen Stress- und Angst-Situationen.

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Therapeutische Hilfe für Männer: Ein Weg zur emotionalen Stärke

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Männer leiden unter Depressionen und Angststörungen, kämpfen mit Suizidgedanken – und doch suchen weit weniger einen Therapeuten auf als Frauen. Männer spielen schwierige Gefühls- und Gemütslagen lieber herunter und harren lange aus, bevor sie sich ihren seelischen Nöten widmen. Das hat nicht nur Folgen für sie selbst, sondern auch für ihre Nächsten. Egal, ob in Familie, Freundschaftskreis oder Firma.  

Dass harte Männer nicht weinen, wird schon kleinen Jungs eingetrichtert; eigene Probleme werden heruntergeschluckt und verschwiegen. Von Männern wird traditionell erwartet, dass sie sich Problemen stellen und sie lösen – emotionale Verletzlichkeit gilt als Schwäche und Schande.  

Unbeherrschbare Komplexität der modernen Welt

Männer lernen, im Laufe ihres Aufwachsens ihre emotionale Befindlichkeit zu unterdrücken; was so weit geht, noch nicht einmal einen bekümmerten Gesichtsausdruck zu zeigen. Mit der Folge, im späteren Leben als Erwachsener sich seiner Gefühle noch nicht einmal bewusst zu werden, geschweige denn, sie in Worte fassen zu können. Lieber sitzt man mit Kumpels zusammen und leert einen Kasten Bier.  

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Hypnose zur Stressreduktion: Soforthilfe bei Belastungen

Stress ist ein Symptomkomplex, der sowohl den psychischen als auch den physischen Zustand umfasst. Unter Stress verstehen wir Druck, Belastung, Zwang, aber auch Bedrohung. Stress wird besonders dann empfunden, wenn es keine Möglichkeit zur evolutionsbiologisch vorgesehenen Kampf- oder Fluchtreaktion gibt, sondern man sich dem stress-erzeugenden Zustand hilflos ausgeliefert sieht.

Was ist es, das uns an die Grenze unserer Belastbarkeit bringt, uns so stark unter Druck setzt? An die erste Stelle ist dabei – als innere pathogene Faktoren – unsere Lebensweise (Arbeit, Familie, Geld…) zu nennen. Immer höhere Anforderungen in der Arbeitswelt, immer schnellere Abwicklung von Aufgaben, und Multitasking, wo immer wir uns befinden. An zweiter Stelle stehen äußere pathogene Faktoren auf der Liste, wie zum Beispiel Umweltverschmutzung, Ernährung – oder in extrem Fällen: Hungersnöte, Naturkatastrophen, Reaktorunfälle. In der westlichen Psychologie spricht man dabei von subjektiven und objektiven Stressoren.

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Die Vorteile der Hypnotherapie bei psychischen Herausforderungen

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Die Hypnotherapie bietet vielfältige Möglichkeiten: Sie kann zum Beispiel im Bereich der Suchthilfe eingesetzt werden oder als Entscheidungs- oder Lernhilfe zur Anwendung kommen. Sie ist seit langem gut erforscht und untersucht.

Milton H. Erickson als der Begründer der modernen Hypnoseform wendete die Hypnose vor allem bei psychosomatischen Erkrankungen, Neurosen und Verhaltensproblemen an.

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Den Stimmen im Kopf auf die Spur kommen

a woman is holding her head in her hands

Wer kennt nicht “Stimmen” im Kopf, die zu einem Sätze sprechen wie: „Du bist nicht gut genug”, “Du bist nicht schön genug”, “Du bist nicht klug genug…“? “Stimmen”, die uns immer wieder erklären, nicht liebenswert zu sein, die uns sagen, dass wir uns mehr bewegen müssen; weniger essen, ordentlicher oder lockerer sein sollen – also innere Stimmen, die alles immer besser wissen.

Was wir auch immer tun: Diese Stimmen geben niemals Ruhe, finden immer etwas zu meckern, sind nie zufrieden. Diese Stimmen sind überkritisch mit allem, was wir tun und vor allem halten sie uns alles vor, was mal nicht so gut läuft; wo wir vielleicht einen Fehler gemacht oder uns in eine peinliche Situation gebracht haben. Diese Stimmen sind nicht gnädig, drücken kein Auge zu, sind nicht liebevoll und zugewandt. Diese Stimmen sind hart und verzeihen nichts. Im Gegenteil, sie machen uns Vorwürfe und führen uns unsere Unzulänglichkeit immer wieder brutal vor Augen.

Ein Experiment

Jeder von uns kennt Sätze wie: „Das musste ja passieren“, „War ja nicht anders zu erwarten“ oder „Du solltest das lieber lassen, kannst es ja eh nicht“…

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Innere Anteile verstehen: Der Weg zur Selbstheilung mit Hypno- & IFS-Therapie

Die Anzahl an chronisch kranken Patienten, die in der Schulmedizin keine Heilung finden, nimmt zu. Häufig handelt es sich um Erkrankungen, die durch körperliche oder emotionale Verletzungen entstanden sind, die mehr oder weniger in Vergessenheit geraten sind.

So kann einer unserer inneren Persönlichkeits-Anteile möglicherweise im Alter von drei Jahren stecken geblieben sein – und erlebt den Verlust, die Vernachlässigung oder den Schmerz, der ihm damals zugefügt wurde, immer wieder neu; auch wenn das nicht ins Bewusstsein des mittlerweile erwachsenen Menschen gerät. Daher sind Trauer, depressive Zustände, Alpträume oder auch Essstörungen nur eine Auswahl der vielfältigen Reaktionen, die uns vielleicht schon seit Jahrzehnten begleiten.

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