
Das medizinisch orientierte Qigong reduziert die relativ schwierigen und langwierigen Techniken des religiösen wie philosophischen Ansatzes (siehe Teil IV der Qigong-Serie) auf die, die für Ungeübte einfacher zu erlernen und deswegen in der Therapie unmittelbar nutzbar sind. Diese sind in der Heilpraxis relevant: Es wird die spezielle Qi-Situation des Patienten beurteilt und dann passend Akupunktur, Tui-Na-Massage, Kräuter und/oder Qigong „verordnet“.
Das medizinische Qigong fußt mehr auf daoistischen Ideen von einem Leben in Gesundheit und Wohlbefinden, sowie dem spirituellen Verständnis der Einheit von Mensch, Natur und Dao. Die Grundidee dabei ist, dass der Mensch im Zuge der Zivilisation seine natürlichen Instinkte verloren hat und so viele Fehler begeht, die sich gesundheitsschädlich auswirken.



